burger
burger

Tiga

No Fantasy Required (Counter)

- Advertisement -
- Advertisement -

 

Diese Aufnahmen würden aufhorchen lassen. Wären sie doch nur von einem jungen, unbeschriebenen Blatt! No Fantasy Required besticht mit Bangern und mit Pop-Hits. Der Bau der Tracks variiert so stark wie auf einer Compilation. Doch findet Tiga eine Grundierung, die sie ansatzweise vereinheitlicht; ein luftiges, dabei leicht wegrauschendes Klangdesign. Es lässt die Hi-Hats im Electropop-Hit „Make Me Fall In Love“ mit den Handclaps des forcierten Bodyjackers „3 Rules“ miteinander kommunizieren und die Acid-Flashs von „Always“ mit den Synthieflöten der Ballade „Blondes Have More Fun“. Tiga hat Stück für Stück mit den unterschiedlichsten Leuten erarbeitet, etwa mit Jake Shears von den Scissor Sisters, mit Hudson Mohawkw und Matthew Dear. Herausgekommen ist etwas, für das wir uns das Adjektiv „moderat“ als Qualitätsbekundung der Extra-Spitzenklasse denken müssen. Dass es uns wie ein treuer Freund durch Dusche, Shopping Mall, Online-Werbung und Keller-Club begleiten wird, liegt an der Sensibilität für Sound und Kick des wunderbaren Typs, der von Montreal aus den Techno nach Kanada brachte und dessen kickendster und lustigster Albumtrack nach Carl Craigs Label Planet E klingt und auch benannt ist.

 


Stream: TigaNo Fantasy Required

In diesem Text

Weiterlesen

Features

Oliver Hafenbauer und sein Label Die Orakel: „Viele mögliche Zukünfte” 

Groove+ Der einstige Robert-Johnson-Booker Oliver Hafenbauer hat sich als DJ, EOS-Mitgründer und Die-Orakel-Betreiber ein Profil erarbeitet.

A DJ’s DJ: HAAi über Wata Igarashi

In unserem A DJ's DJ erklärt HAAi, was sie an Wata Igarashi so fasziniert und wie er es schafft, die Menge auf der Tanzfläche zu halten.

R-Label Group: 10 prägende Tracks auf Kobosils Label

Der Berliner DJ und Producer hat sein Techno-Label zum Jahresende aufgelöst – wir stellen zehn Tracks aus zehn Jahren R-Label Group vor.